Pressemeldung

Neuer Leitfaden zur betrieblichen Darmkrebsvorsorge gibt wertvolle Tipps für Unternehmen

Das Netzwerk gegen Darmkrebs e.V., die Stiftung LebensBlicke und die Felix Burda Stiftung veröffentlichen die dritte Auflage des gemeinsamen Handlungsleitfadens zur betrieblichen Darmkrebsvorsorge. Die kostenlose Broschüre wendet sich an Betriebsärzte, Personalverantwortliche und Geschäftsführer und erläutert Planung und Umsetzung einer gewinnbringenden Vorsorgeaktion.

Neun Jahre nach Erscheinen der ersten Auflage des Handlungsleitfadens im Jahr 2006,  ist die Darmkrebsvorsorge, als kostenlose Gesundheitsleistung für Mitarbeiter, heute ein fester Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements vieler Unternehmen. Mit der nun komplett überarbeiteten 3. Auflage soll insbesondere auch der Mittelstand von dem wirtschaftlichen Nutzen einer solchen Aktion überzeugt werden. „Viele Mittelständer haben keinen eigenen Betriebsarzt, der so eine Gesundheits-Aktion umsetzen kann“, so Christa Maar, Vorstand der Felix Burda Stiftung. „Wir zeigen daher in dem Leitfaden, wie  Darmkrebsvorsorge in jedem Betrieb möglich wird, unabhängig von der Unternehmensgröße.“

Krankheitsbedingt fallen in deutschen Unternehmen jährliche Kosten von rund 129 Mrd. Euro an, so die Studie „Vorteil Vorsorge – die Rolle der betrieblichen Gesundheitsvorsorge für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland“ (Booz & Company, 2011).

Die betriebliche Darmkrebsvorsorge bietet in diesem Zusammenhang  einen attraktiven Return on Investment von bis zu 1:5. Im War for Talent, dem Kampf um die besten Arbeitskräfte, erhöhen betriebliche Gesundheitsmaßnahmen zudem die Attraktivität eines Unternehmens.

„Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen. Gleichzeitig ist sie diejenige, die durch Vorsorge fast immer vermeidbar ist“, bekräftigt Prof. Dr. J.F. Riemann, Vorstand der Stiftung LebensBlicke. „Vorsorge kann Leben retten“, so der Mediziner. „Die betriebliche Darmkrebsvorsorge ist daher aktueller denn je.“

Jährlich werden in Deutschland rund 63.000 Menschen neu mit der Diagnose Darmkrebs konfrontiert, etwa 26.000 sterben an dieser Krebserkrankung. Vorsorge-Aktionen in Unternehmen sind mittels immunologischer Tests auf verstecktes Blut im Stuhl einfach umzusetzen. Diese können einen Hinweis auf das Vorliegen von Darmkrebs geben. Der Befund muss dann mit einer extern durchgeführten Darmspiegelung abgeklärt werden. Wir die Erkrankung frühzeitig erkannt, liegen die Heilungschancen bei über 90 Prozent.

Kostenloser Download des Handlungsleitfadens unter www.unternehmen-gegen-darmkrebs.de oder www.lebensblicke.de