Aktuelles

Mit betrieblicher Vorsorge gemeinsam gegen Krebs!

Ein durchschnittlicher Vollzeit-Arbeitnehmer verbringt rund 41,2 Stunden pro Woche[1] in der Arbeit. Der Arbeitsplatz ist also ein Ort an dem wir einen Großteil unseres Lebens verbringen und damit die perfekte Plattform, um Menschen für Präventionsprogramme zu gewinnen, erfahrungsgemäß auch diejenigen, die sich sonst nur schwer für Vorsorgeaktionen gewinnen lassen.

Hinzu kommt, dass die demografische Entwicklung dazu führt, dass es in Zukunft zunehmend mehr ältere Arbeitnehmer geben wird. Zusätzlich stehen immer weniger Fachkräfte zur Verfügung, um Stellen zu besetzten. Betriebliche Prävention gewährleistet hier einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitarbeitern und erhöht die Attraktivität eines Unternehmens.

Für eine betriebliche Aktion eignet sich die Darmkrebsprävention hervorragend. Denn Darmkrebs ist mit 61.000 Neuerkrankungen pro Jahr eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen und Männern[2]. Als Risikofaktoren gelten nicht nur ein fortgeschrittenes Alter, ungesunde Ernährung, ein sitzender Lebensstil, sondern auch bereits erkrankte Familienmitglieder.

Zudem ist Darmkrebs, neben dem Gebärmutterhalskrebs, die einzige Krebserkrankung die sich durch Vorsorge verhindern lässt – und das ist gar nicht kompliziert! Denn die betriebliche Darmkrebsprävention ist in nahezu jedem Unternehmen möglich. Als Vorsorgetool braucht es nur den immunologischen Stuhltest und die entsprechende Infrastruktur, durch die die Mitarbeiter angesprochen und motiviert werden. Der immunologische Stuhltest weist menschliches Blut im Stuhl, welches ein Hinweis für Tumore und deren Vorstufen ist, nach. Bei auffälligen Befunden schafft die Vorsorgeuntersuchung, im Anschluss, Gewissheit.

Ein weiterer Grund, der für eine betriebliche Darmkrebsprävention spricht: Es rechnet sich! Je nach Betriebsart und Berechnung lassen sich für jeden eingesetzten Euro zwei bis fünf Euro einsparen, denn durch eine betriebliche Prävention können Erkrankungen und der damit einhergehende Produktivitätsausfall verhindert werden.

Damit einer erfolgreichen Umsetzung nichts mehr im Wege steht, sollte das Management die Aktion nicht nur unterstützen, sondern auch aktiv dafür eintreten und die Mitarbeiter über die Aktion, ihren Nutzen und die Teilnahmemodalitäten ausführlich informiert werden. Sorgfältig geplant, ist eine betriebliche Präventionsaktion nicht nur menschlich, sondern auch wirtschaftlich ein enormer Gewinn!

Mehr Informationen und einen gratis Handlungsleitfaden zur betrieblichen Darmkrebsvorsorge erhalten Sie hier: https://www.felix-burda-stiftung.de/betriebliche-praevention



[2] Krebs in Deutschland 2011-2015, Robert-Koch-Institut