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6. Interdisziplinäres Symposium: Vision Zero Innovations in oncology

*** Neuer Termin: 20. Oktober 2020 ***

 

 

 

Programm und Anmeldung unter WWW.VISION-ZERO-2020.DE

 

 

Die Zeit ist reif zum Handeln!

Nach unserem heutigen Kenntnisstand könnten bis zur Hälfte aller Krebserkrankungen durch Prävention und Früherkennung vermieden werden. Aber wir tun nicht das, was wir tun könnten bzw. tun müssten! Für ca. 5 bis 10% der Krebserkrankungen kennen wir die genetischen Faktoren; das Potenzial ist jedoch wesentlich größer. Das heißt, der Lebensstil und die Umwelt spielen eine zentrale Rolle. Es geht aber nicht nur um diese äußeren Einflussfaktoren. Die Frage ist auch: Wie viel können wir Mediziner beitragen? Wenn es ein gewisses Grundrisiko für eine Erkrankung gibt, dann sollten wir die Diagnostik so gestalten, dass wir das Krebsgeschehen so früh wie möglich erkennen und analysieren.
Vision Zero“ heißt, wir müssen jeden einzelnen Stein umdrehen und alles anschauen: den Lebensstil, die Präventionsangebote, die (frühe) Diagnostik, die Therapie, die Ursachenforschung, den Studienstandort Deutschland. Wir brauchen
auch rasch eine digitale Erfassung und Vernetzung der Daten, so dass jeder Arzt und Patient erfahren und verstehen kann, wie die letzten zehn Fälle gleicher Art behandelt worden sind. Krebserkrankungen sind molekular hochkomplex. Deshalb brauchen wir die Daten aus der Routinebehandlung für die Fortentwicklung und Qualitätsverbesserung von Therapien. Was könnte Vision Zero in zehn Jahren erreichen? „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die
Zukunft betreffen.“, um Karl Valentin zu zitieren. Aber: Wir dürfen nicht aufgeben und sollten unser ambitioniertes Ziel immer im Blick behalten. Deshalb setzen wir uns mit allem Nachdruck für „Vision Zero“ in der Onkologie ein.

 

WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG VISION ZERO

Prof. Dr. Michael Hallek, Universitätsklinikum Köln
Prof. Dr. Diana Lüftner, Charité Berlin
Dr. Christa Maar, Netzwerk gegen Darmkrebs,
Felix Burda Stiftung, München
Prof. Dr. Dr. Michael von Bergwelt, LMU München
Prof. Dr. Christof von Kalle, BIH Charité, Berlin

 

KONGRESSLEITUNG

Dr. Georg Ralle,
Netzwerk gegen Darmkrebs, München