Ausbau der betrieblichen Prävention zur zentralen Säule der Gesundheitsvorsorge

Nirgendwo lassen sich Menschen so gezielt und direkt auf Vorsorgethemen ansprechen  wie am Arbeitsplatz. Hier kann informiert und zur Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen  motiviert werden. Das Netzwerk setzt sich deshalb bereits seit Jahren dafür ein, dass Betriebe Darmkrebsvorsorge in ihr Gesundheitsmanagement integrieren. Es hat zu diesem Zweck zusammen mit Partnern einen Handlungsleitfaden  entwickelt, der den Unternehmen die Planung und Durchführung solcher Aktionen erleichtert.

Betriebliche Gesundheitsvorsorge rechnet sich sowohl betriebs- wie volkswirtschaftlich (siehe Studie „Vorteil Vorsorge“, die Booz&Co 2011 im Auftrag des Netzwerks gegen Darmkrebs und der Felix Burda Stiftung durchgeführt hat), für den Arbeitgeber, der angesichts des demografischen Wandels an der Gesunderhaltung der Mitarbeiter interessiert ist, und für den Mitarbeiter, der solche Angebote des Unternehmens in der Regel zu schätzen weiß.

Das Netzwerk wird der betrieblichen Gesundheitsvorsorge hohe Priorität einräumen und sowohl Großbetriebe wie mittelständische Unternehmen gezielt ansprechen. Das Netzwerk wird sich darüber hinaus dafür einsetzen, dass bestehende gesetzliche Hürden beseitigt und Anreize geschaffen werden, um mehr Unternehmen zur Implementierung von Vorsorgeuntersuchungen in das betriebliche Gesundheitsmanagement zu motivieren.

Handlungsleitfaden für eine Unternehmensaktion: HIER

Website Unternehmen gegen Darmkrebs: HIER

Studie: „Vorteil Vorsorge – Die Rolle der betrieblichen Prävention für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland” HIER