Früherkennung von Menschen mit familiärem Darmkrebsrisiko

Das Netzwerk arbeitet verstärkt daran, dass der Früherkennung von Darmkrebs bei Menschen mit familiärem Risiko eine deutlich höhere Beachtung zukommt. Dazu reicht es nicht, ihnen im Rahmen der gesetzlichen Früherkennung die Möglichkeit der vorgezogenen Vorsorgedarmspiegelung anzubieten. Es müssen darüber hinaus auch Mittel und Wege identifiziert und in die Regelversorgung implementiert werden, um die Betroffenen möglichst frühzeitig zu erkennen und über risikoangepasste Vorsorgemaßnahmen aufzuklären. Hierzu entwickelt das Netzwerk unterschiedliche Initiativen, damit die Früherkennung von Personen mit familiärem Darmkrebsrisiko in die Leitlinien der Fachgesellschaften aller in die Krebsvorsorge involvierten ärztegruppen integriert wird. Dies betrifft vor allem die Hausärzte, Interniste, Gynäkologen und Urologen. Außerdem muss die frühzeitige Abfrage des individuellen Risikoprofils sichergestellt werden. Sie kann am besten durch einen strukturierten Fragebogen erfolgen. In diesem Zusammenhang sollen auch die Hersteller von Praxissoftware (PSV/AIS) verstärkt in die Pflicht genommen werden.

Gemeinsam mit der Bayerischen Krebsgesellschaft initiierten die Felix Burda Stiftung und das Netzwerk gegen Darmkrebs eine Patienteninformation zum familiärem Risiko:

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