Veränderung der Rahmenbedingungen für die Darmkrebsvorsorge

Das Netzwerk wird sich dafür einsetzen, dass die im Gesetzesentwurf des BMG genannten Verbesserungen des bestehenden Screening-Programms zeitnah umgesetzt werden. Es geht einmal darum, ein strukturiertes bundesweites Einladungsverfahren zu schaffen, mit dem erstmals alle Bürger über 50 Jahre angesprochen, über vorhandene Screening-Maßnahmen informiert und zur Teilnahme am Screening eingeladen werden.  Hieran müssen sich auch die privaten Krankenkassen beteiligen.
Das Gesetz hat außerdem die starre Altersgrenze für den Beginn der gesetzlichen Früherkennung aufgehoben, die Voraussetzung dafür, dass ein Screening für familiär Belastete früher angeboten werden kann. Das Netzwerk gegen Darmkrebs setzt sich für Früherkennung familiär Betroffener gemäß der wissenschaftlichen Leitlinie ein.