Aktuelles

FARKOR – Ein bayerisches Modellprojekt – attraktiv für Patienten und Ärzte

04. September 2018
Darmkrebs, oder in der Fachsprache kolorektales Karzinom, ist sowohl bei Frauen als auch bei Männern die zweithäufigste bösartige Krebserkrankung und auch die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland. Immer mehr jüngere Menschen erkranken an Darmkrebs. Im bayerischen Modellprojekt FARKOR, das vom Innovationsfonds gefördert wird, sollen Menschen mit einem familiär erhöhten Darmkrebsrisiko in Bayern bereits früh - im Alter von 25 bis 50 Jahren - identifiziert werden. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat im erwähnten Projekt die Rolle der Schirmherrschaft übernommen. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) ist für die Konsortialführung zuständig, womit organisatorische Aufgaben, wie das Projekt- und Finanzmanagement und die Koordination bei den Vertragsarbeiten, verbunden sind. Darüber hinaus ist die KVB ebenfalls für die Bereitstellung der erforderlichen Abrechnungs- und Servicestrukturen verantwortlich. Als Konsortialpartner sind, neben der Felix Burda Stiftung als Initiator des Projekts, die AOK Bayern, der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)…
mehr erfahren

„Der Wille, möglichst viele Mitbürger vor der Diagnose Darmkrebs zu bewahren, ist im G-BA offensichtlich nicht besonders ausgeprägt.“

23. Juli 2018
STELLUNGNAHME ZUM G-BA BESCHLUSS VOM 19.07.18 Das Netzwerk gegen Darmkrebs und die Felix Burda Stiftung freuen sich, dass der G-BA jetzt endlich – nach wohlgemerkt fünf Jahren - eine Entscheidung zur Einführung des organisierten Darmkrebs Screenings getroffen hat. Im Krebsfrüherkennungsgesetz, das im Jahr 2013 verabschiedet wurde, war hierfür eigentlich eine Frist bis April 2016 vorgesehen. Das es nun endlich Fortschritte für die Darmkrebsvorsorge in Deutschland geben soll, ist aus Sicht der Versicherten natürlich zu begrüßen. Doch auch wenn die Umsetzung des Programms gegenwärtig noch nicht im Detail bekannt ist, so ist eines jetzt schon deutlich: der Gemeinsame Bundesausschuss hat wesentliche Punkte der Fachgesellschaften, die diese im Hinblick auf die erfolgreiche Umsetzung des organisierten Screening Programms für Darmkrebs in einer gemeinsamen Stellungnahme formuliert und dem Gemeinsamen Bundesausschuss zugeleitet hatten, nicht berücksichtigt. Für die Fachgesellschaften ist das zentrale Anliegen, durch das Screening…
mehr erfahren