Pressemitteilungen

Die Neuvermessung der Onkologie

25. Juni 2018
Beim Berliner Symposium zur Zukunft der Onkologie in Deutschland fordern Experten mehr Investitionen in die Krebsforschung. Am 22. Juni 2018 fand im Berliner Radisson Blu Hotel das Symposium „Innovations in Oncology“ statt. Unter dem Motto „Die Neuvermessung der Onkologie“ trafen sich führende Mediziner und Gesundheitsexperten Deutschlands, um die Themen Prävention und Aufklärung, Qualität in der Früherkennung und Diagnostik, individualisierte Therapien, Big Data Konzepte sowie die Finanzierbarkeit der Krebsmedizin zu diskutieren.  Die Krebsmedizin hat sich in den zurückliegenden Jahren grundlegend geändert. Unspezifische, organbezogene, standardisierte Chemotherapien werden durch individualisierte, auf hochpräziser, personalisierter Diagnostik beruhende innovative Therapiekonzepte ersetzt. So wird beispielsweise die Therapie eines Tumors häufig nicht mehr an dessen Lokalisation ausgerichtet, sondern nach den vorliegenden Genmutationen im jeweils individuellen Fall beurteilt. Mehr Investitionen in die Krebstherapie notwendig "In der öffentlichen Diskussion zur Onkologie in Deutschland geht es bedauerlicherweise zu häufig um Kosten,…
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G-BA beim Darmkrebsscreening im Verzug. Konsenspapier fordert Versand des Stuhltests an Versicherte.

02. März 2018
München, 2. März 2018. – Seit bald zwei Jahren ist die an den Gemeinsamen Bundesausschuss gesetzte Frist zur Ausgestaltung des organisierten Darmkrebs Screening mittlerweile verstrichen. Initiiert vom Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. haben daher die wissenschaftlichen Fachgesellschaften gemeinsam mit den Berufsverbänden und weiteren Organisationen erstmals proaktiv ein gemeinsames Konzept zur Umsetzung entwickelt. Im Jahr 2013 wurde das Krebsfrüherkennungs- und Registergesetz (KFRG) verabschiedet. Dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wurde darin eine Frist zur Ausgestaltung des organisierten Einladungsverfahrens zur Darmkrebsvorsorge eingeräumt. Diese Frist wurde nicht eingehalten. Auch eine offizielle Anhörung der zuständigen medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften, die die notwendige Expertise einbringen könnten, wurde bislang nicht eingeleitet. Dabei sind die zuständigen medizinisch-wissenschaftlichen Organisationen längst einen Schritt weiter. Auf Initiative des Netzwerk gegen Darmkrebs haben 17 Fachgesellschaften, Berufsverbände sowie weitere Experten-Organisationen im Konsensus-Verfahren ein Konzept erstellt, das aufzeigt, wie aus ihrer Sicht ein im Sinne der Versicherten bestmögliches…
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Netzwerk gegen Darmkrebs und BKK Dachverband treiben betriebliche Darmkrebsvorsorge voran

29. Januar 2018
Mit rund 62.000 Neuerkrankungen und 26.000 Todesfällen jährlich zählt Darmkrebs zu den häufigsten Krebsarten hierzulande. Seit Jahren engagieren sich Unternehmen und Betriebskrankenkassen bei der Prävention von Darmkrebs, der einzigen Krebsart, die – rechtzeitig entdeckt – gut heilbar ist. Insbesondere Mitmach-Aktionen für Belegschaften haben sich, insbesondere auch bei männlichen Mitarbeitern, bewährt. Deshalb möchten die Akteure die bislang sehr erfolgreichen Aktivitäten weiter vorantreiben. Dazu haben das Netzwerk gegen Darmkrebs und der BKK Dachverband gemeinsam mit der Felix Burda Stiftung einen praxisorientierten Handlungsleitfaden zur betrieblichen Darmkrebsvorsorge veröffentlicht. Der Leitfaden richtet sich erstmals gezielt an alle Krankenkassen des Dachverbands sowie deren Mitgliedsunternehmen. Wie funktioniert eine Aktion zur Darmkrebsvorsorge und warum sollten Unternehmen Zeit und Geld hierfür investieren? Diese und weitere Fragen beantwortet der neue Handlungsleitfaden. Schritt für Schritt führt er durch die Planung und Umsetzung von Mitarbeiteraktionen und liefert hilfreiche Best-Practice-Beispiele als Anregung für…
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Heidelberger Roadmap für ein Leben ohne Darmkrebs Dritter internationaler Workshop „Innovations in Oncology“

19. Mai 2017
Am 26. und 27. Juni 2017 findet in Heidelberg der dritte internationale Innovationsworkshop zu Darmkrebs statt. Unter dem Titel „How to eliminate Colon Cancer. A Road Map“ haben sich die Veranstalter ein hohes Ziel gesetzt. Im Lauf der zweitägigen Veranstaltung wird ein Strategieplan mit nachhaltigen bundesweiten Maßnahmen für die Vorhersage, Prävention und Früherkennung von Darmkrebs entwickelt. Das Netzwerk gegen Darmkrebs veranstaltet die Tagung gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), dem Universitätsklinikum Heidelberg und der Felix Burda Stiftung. Wissenschaftler und Ärzte können sich ab sofort für die zweitägige Veranstaltung anmelden. Darmkrebs liegt mit 62.430 Neuerkrankungen und 25.999 Todesfällen pro Jahr in Deutschland weit vorne auf der Rangliste der tödlichen Krebserkrankungen. Die gute Nachricht: Bei frühzeitiger Diagnose ist Darmkrebs fast zu 100 Prozent heilbar. Denn der Tumor wächst langsam und ist in seinen Vorstadien gutartig. Mit der Darmspiegelung existiert eine…
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Berliner Erklärung zur Umsetzung des organisierten Darmkrebs-Screening Programms verabschiedet

15. Juni 2015
Führende wissenschaftliche Fachgesellschaften und Institutionen erarbeiten Eckpunkte zum Krebsfrüherkennungs- und Registergesetz München, 15. Juni 2015 – Im Anschluss an den Expertenworkshop zur Umsetzung des organisierten Darmkrebs-Screenings am 12. Juni d.J. in den Räumen des G-BA, der von der Deutsche Krebshilfe (DKH), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, einschl. Sektion Endoskopie (DGVS), der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik (GfH), dem Netzwerk gegen Darmkrebs und der Stiftung Lebensblicke initiiert und durchgeführt wurde, unterzeichneten die vorgenannten wissenschaftlichen Gesellschaften und Institutionen gemeinsam die folgende „Berliner Erklärung zur Umsetzung des organisierten Darmkrebs-Screenings“.       Berliner Erklärung zur Umsetzung des organisierten Darmkrebs Screening Programms in die Praxis   Der Deutsche Bundestag hat am 1. Februar 2013 mit großer Mehrheit das Krebsfrüherkennungs- und Registergesetz (KFRG) verabschiedet. Mit diesem Gesetz wurde die Grundlage für ein…
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Neuer Leitfaden zur betrieblichen Darmkrebsvorsorge gibt wertvolle Tipps für Unternehmen

16. März 2015
Das Netzwerk gegen Darmkrebs e.V., die Stiftung LebensBlicke und die Felix Burda Stiftung veröffentlichen die dritte Auflage des gemeinsamen Handlungsleitfadens zur betrieblichen Darmkrebsvorsorge. Die kostenlose Broschüre wendet sich an Betriebsärzte, Personalverantwortliche und Geschäftsführer und erläutert Planung und Umsetzung einer gewinnbringenden Vorsorgeaktion. Neun Jahre nach Erscheinen der ersten Auflage des Handlungsleitfadens im Jahr 2006,  ist die Darmkrebsvorsorge, als kostenlose Gesundheitsleistung für Mitarbeiter, heute ein fester Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements vieler Unternehmen. Mit der nun komplett überarbeiteten 3. Auflage soll insbesondere auch der Mittelstand von dem wirtschaftlichen Nutzen einer solchen Aktion überzeugt werden. „Viele Mittelständer haben keinen eigenen Betriebsarzt, der so eine Gesundheits-Aktion umsetzen kann“, so Christa Maar, Vorstand der Felix Burda Stiftung. „Wir zeigen daher in dem Leitfaden, wie  Darmkrebsvorsorge in jedem Betrieb möglich wird, unabhängig von der Unternehmensgröße.“ Krankheitsbedingt fallen in deutschen Unternehmen jährliche Kosten von rund 129 Mrd. Euro…
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Die Zukunft der Prävention. Erster internationaler Innovationsworkshop in Heidelberg.

28. Mai 2014
Am 5. und 6. Juni 2014 stehen ­am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg die Zeichen auf Früherkennung und Vermeidung von Darmkrebs: Das Netzwerk gegen Darmkrebs veranstaltet gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), dem Universitätsklinikum Heidelberg und der Felix Burda Stiftung den internationalen Expertenworkshop „Innovation in Prevention, Early Detection & Diagnosis of Colorectal Cancer“. Führende Wissenschaftler aus USA, UK, Israel, Frankreich, Dänemark und Deutschland stellen ihre neuesten Forschungsergebnisse vor und diskutieren, wie zum Wohle der Patienten Erkenntnisse aus der Wissenschaft – from Bench to bedside - in den klinischen Alltag überführt werden können. Im Einführungsvortrag diskutiert der langjährige DKFZ-Vorstand Nobelpreisträger Prof. Dr. Harald zur Hausen die Frage von viralen Infektionen als Auslöser von Darmkrebs . In den folgenden Vortrags- und Diskussionssitzungen geht es u. a. um innovative Konzepte und Testmethoden zur Früherkennung von Karzinomen und Polypen, …
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Expertenworkshop im G-BA

22. Mai 2014
Weiterentwicklung der Darmkrebsfrüherkennung  München, 22. Mai 2014 – Das Netzwerk gegen Darmkrebs und die Felix Burda Stiftung initiieren am 23. Mai 2014 einen Expertenworkshop in den Räumen des Gemeinsamen Bundesausschuss in Berlin. Rund 60 Experten der Selbstverwaltung, aus ärztlichen Fachgesellschaften und der Gesundheitspolitik diskutieren Themen, für die im Hinblick auf die Umsetzung des Krebsfrüherkennungs- und Registergesetzes besonderer Klärungsbedarf besteht. Der Workshop ist nicht öffentlich. Die seit mehr als 40 Jahren gültige Krebsfrüherkennungsrichtlinien des Bundesausschusses Ärzte und Krankenkassen wurde im April 2013 durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und Qualitätssicherung durch klinische Krebsregister (Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz KFRG) abgelöst. Bei der Umsetzung des darin geforderten organisierten Früherkennungsprogramms (KFRG, § 25a), die bis 30. April 2016 beschrieben und veröffentlicht werden soll,  kommt dem gemeinsamen Bundesausschuss eine zentrale Rolle zu. Aber auch für die weiteren Partner im Gesundheitswesen entstehen neue Handlungsfelder, in denen…
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Neue Website bietet exklusive Features für Mitglieder.

25. Juni 2013
München, 25.06.2013 – Nach zahlreichen personellen Veränderung im Führungsstab, will der Verein nun auch digital bei den Mitgliedern punkten. Mit dem Launch der neuen interaktiven Website stehen den Mitgliedern zahlreiche Community-Funktionen zur Verfügung. Die neue Website www.netzwerk-gegen-darmkrebs.de soll vor allem dazu beitragen den Austausch der Mitglieder untereinander zu fördern. In einem geschlossenen Bereich stehen nun social-media-verwandte Funktionen zur Verfügung wie z. B. eigene Profilseiten, Diskussionsforen und direkte Kontaktmöglichkeiten. Das bundesweit aktive „Netzwerk gegen Darmkrebs“  ist das wichtigste unabhängige Kompetenzzentrum für die Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Darmkrebs in Deutschland. Der von Dr. Christa Maar gegründete Verein hat in den zurückliegenden Jahren eine Reihe wichtiger Aktivitäten entfaltet, um die Situation der Darmkrebsvorsorge in Deutschland zu verbessern und das erklärte Ziel des Vereins zu erreichen, die hohe Sterblichkeit von Darmkrebs deutlich abzusenken.   Pressekontakt: Kathrin Schmid-Bodynek Leitung Geschäftsstelle Netzwerk gegen Darmkrebs…
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V. Fachsymposium “Zukunft ohne Darmkrebs?”

13. Juni 2013
Teilnehmer des Fachsymposiums des Netzwerk gegen Darmkrebs plädieren für eine raschere Umsetzung des Krebsfrüherkennungsgesetzes.   München, 13.Juni 2013 – Rund 100 Mediziner, Wissenschaftler, Krankenkassen, Pharmavertreter, Apotheker und Fachjournalisten folgten der Einladung des Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. zum gestrigen Fachsymposium „Zukunft ohne Darmkrebs?“ in München. Die Umsetzung des neuen Krebsfrüherkennungs- und Registergesetzes zählte zu den meistdiskutierten Themen.   Einstimmige Begeisterung über das im April in Kraft getretene Krebsfrüherkennungsgesetz traf auf Unverständnis über die Dauer der Umsetzung. In einer Paneldiskussion gab Dr. Wolfgang Aubke, ehem. Vorsitzender des Beirats der Kooperationsgemeinschaft Mammographie-Screening, zu bedenken, dass all die Schritte die zur Umsetzung des im Gesetz enthaltenen Einladungsverfahren zum Darmkrebsscreening nötig seien, bereits im Rahmen der Umsetzung des Einladungsverfahrens zum Mammographiescreening entwickelt, erprobt und optimiert wurden. Eine Blaupause sei damit bereits vorhanden, so Dr. Aubke. Dies veranlasste auch Dr. Gerhard Brenner, Vorstandsmitglied der Stiftung LebensBlicke,…
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