News

Rote Karte für die Tabakwerbung!

18. Juni 2020
Vor 10 Jahren wollte Deutschland bereits alle Formen von Tabakwerbung verboten haben! Ungeachtet dessen, kann noch heute an jeder Straßenbahnhaltestelle, in jedem Kino und in zahlreichen anderen Bereichen uneingeschränkt für Zigaretten geworben werden. Kein anderer europäischer Nachbarstaat erlaubt noch Außenwerbung für Tabakprodukte und tut so wenig, um junge Menschen vom Rauchen abzuhalten. Das jetzt in der GroKo diskutierte Konzept sieht vor, dass Außenwerbung für Tabakprodukte ab 2022 endlich verboten werden soll. Aber: Die Marketingstrategen der Tabakindustrie haben längst wesentlich subtilere Methoden erarbeitet, um (junge) Menschen zum Rauchen zu animieren. Promotion-Aktionen, Stände bei Musikfestivals und raffinierte Displays an den Verkaufstheken der Tankstellen, bei denen auf neurophysiologischen Erkenntnissen basierte Bewegtbildwerbung unterbewusst Assoziationsketten und Kaufreize stimulieren, bestimmen die innovativen Verkaufsstrategien. Außerdem: Es stehen immer noch 300.000 Zigarettenautomaten in Deutschland – oft in der unmittelbaren Nähe von Sportclubs und Jugendheimen. Es geht natürlich auch…
mehr erfahren

Zur Vision Zero: Den Krebs bekämpfen – Lehren aus Covid-19

16. Juni 2020
Die Krebs Pandemie bekämpfen – Lehren aus Covid-19 Der Krebstod ist nicht neu, er ist nicht ansteckend und er ist nicht jahreszeitlich bedingt. Wir haben uns leider seit langem an ihn gewöhnt. Aber bei genauerem Nachdenken erkennt man zwei wesentlichen Verbindungen zur jetzigen Pandemie.   Zum einen sind die Risikogruppen für beide Erkrankungen sehr ähnlich. Menschen in den goldenen Jahren, insbesondere mit Risikofaktoren wie Adipositas, Lungen- und Herzkreislauferkrankungen. Auch ein deutlich geringerer, aber trauriger Anteil junger Menschen, wahrscheinlich mit genetischen und anderen Prädispositionen, wird viel zu früh aus dem Leben gerissen.   Zum anderen ist das Ausmaß der potentiell vermeidbaren Todesfälle aus beiden Erkrankungen vergleichbar. Selbst in den am Schlimmsten betroffenen Ländern sind vermeidbare Krebstodesfälle wahrscheinlich auch im Jahr 2020 noch häufiger als die Pandemieopfer des Virus.   Welche Lehren sollten wir aus dem Kampf gegen Covid-19 für den Kampf…
mehr erfahren

FARKOR – EIN JAHR LÄNGER FÜR DIE DARMKREBSVORSORGE

26. März 2020
Seit Oktober 2018 läuft unser bayerisches Modellprojekt FARKOR, wodurch es mit Darmkrebs familiär belasteten Menschen in Bayern schon ab dem Alter von 25 möglich wird an Darmkrebsvorsorge teilzunehmen. Denn innerhalb des Projekts erhalten Sie – als teilnehmender Arzt/ teilnehmende Ärztin – die Möglichkeit, bei Ihren Patienten ein vorhandenes familiäres Risiko für Darmkrebs mittels Familienanamnese früh zu identifizieren und risikoangepasste Vorsorgemaßnahmen – wie eine Vorsorgedarmspiegelung oder alternativ einen immunchemischen Stuhltest – vor dem 50sten Lebensjahr kostenfrei durchzuführen. Nun wurde FARKOR bis März 2021 verlängert. Das bedeutet es gibt nun für bayerische niedergelassene Ärzte ein ganzes Jahr länger die Möglichkeit an FARKOR teilzunehmen und damit eine gravierende Versorgungslücke im deutschen Gesundheitssystem zu schließen. Dafür benötigen wir Ihre Unterstützung! Hintergrund des Projekts: Das Projekt ist als Versorgungsstudie angelegt, die von der LMU München begleitet und ausgewertet wird sowie vom Innovationsfond der Bundesregierung gefördert…
mehr erfahren

DARMKREBSMONAT MÄRZ 2020

21. Februar 2020
DARMKREBSMONAT MÄRZ 2020 Zum 19. Mal steht der März in ganz Deutschland im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Ausgerufen von der Felix Burda Stiftung, der Stiftung LebensBlicke und dem Netzwerk gegen Darmkrebs e.V., engagieren sich in diesem Monat Medien, Gesundheitsorganisationen, Unternehmen, Städte, Kliniken und Privatpersonen für die Darmkrebsvorsorge. Dank der Werbekampagne der Felix Burda Stiftung konzentriert sich die Aufmerksamkeit und Wahrnehmung in der Bevölkerung im Darmkrebsmonat März 2020 auf dieses Thema. Nutzen Sie dies als Basis für Ihre eigenen Aktionen, Projekte, Veranstaltungen und Initiativen in diesem Zeitraum.   Jährlich sterben allein in Deutschland 24.317 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Dabei kann man kaum einer anderen Krebsart so leicht vorbeugen. Durch Vorsorge und Früherkennung könnten nahezu alle Darmkrebsfälle verhindert oder geheilt werden. Machen auch Sie mit!
mehr erfahren

Gemeinsame Initiative hilft Darmkrebs-Patienten in Not

07. Januar 2020
Die Felix Burda Stiftung, das Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. und die Stiftung LebensBlicke führen die gemeinsame Initiative patientenhilfe darmkrebs. Betroffenen und ihren Familien, die durch eine Darmkrebserkrankung in eine finanziell prekäre Lage geraten sind, wird unkompliziert und rasch geholfen. Für die Initiative www.patientenhilfe-darmkrebs.de haben sich die drei bekanntesten gemeinnützigen Organisationen auf dem Gebiet der Darmkrebs-Prävention zusammengetan – die Stiftung LebensBlicke aus Ludwigshafen und der Verein  Netzwerk gegen Darmkrebs, sowie die Felix Burda Stiftung aus München. Gemeinsam sammeln sie Spenden, um denjenigen zu helfen, bei denen die Prävention zu spät kam. Denn jährlich erkranken in Deutschland rund 62.000 Menschen an Darmkrebs. Ein Schicksalsschlag, der das Leben der Betroffenen und ihrer Familien radikal verändert.   Mehr Informationen finden Sie unter: www.patientenhilfe-darmkrebs.de
mehr erfahren