Aktuelles

„Der Wille, möglichst viele Mitbürger vor der Diagnose Darmkrebs zu bewahren, ist im G-BA offensichtlich nicht besonders ausgeprägt.“

23. Juli 2018
STELLUNGNAHME ZUM G-BA BESCHLUSS VOM 19.07.18 Das Netzwerk gegen Darmkrebs und die Felix Burda Stiftung freuen sich, dass der G-BA jetzt endlich – nach wohlgemerkt fünf Jahren - eine Entscheidung zur Einführung des organisierten Darmkrebs Screenings getroffen hat. Im Krebsfrüherkennungsgesetz, das im Jahr 2013 verabschiedet wurde, war hierfür eigentlich eine Frist bis April 2016 vorgesehen. Das es nun endlich Fortschritte für die Darmkrebsvorsorge in Deutschland geben soll, ist aus Sicht der Versicherten natürlich zu begrüßen. Doch auch wenn die Umsetzung des Programms gegenwärtig noch nicht im Detail bekannt ist, so ist eines jetzt schon deutlich: der Gemeinsame Bundesausschuss hat wesentliche Punkte der Fachgesellschaften, die diese im Hinblick auf die erfolgreiche Umsetzung des organisierten Screening Programms für Darmkrebs in einer gemeinsamen Stellungnahme formuliert und dem Gemeinsamen Bundesausschuss zugeleitet hatten, nicht berücksichtigt. Für die Fachgesellschaften ist das zentrale Anliegen, durch das Screening…
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FARKOR – Ein bayerisches Modellprojekt – attraktiv für Patienten und Ärzte

04. Juli 2018
Darmkrebs, oder in der Fachsprache kolorektales Karzinom, ist sowohl bei Frauen als auch bei Männern die zweithäufigste bösartige Krebserkrankung und auch die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland. Immer mehr jüngere Menschen erkranken an Darmkrebs. Im bayerischen Modellprojekt FARKOR, das vom Innovationsfonds gefördert wird, sollen Menschen mit einem familiär erhöhten Darmkrebsrisiko in Bayern bereits früh - im Alter von 25 bis 50 Jahren - identifiziert werden. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat im erwähnten Projekt die Rolle der Schirmherrschaft übernommen. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) ist für die Konsortialführung zuständig, womit organisatorische Aufgaben, wie das Projekt- und Finanzmanagement und die Koordination bei den Vertragsarbeiten, verbunden sind. Darüber hinaus ist die KVB ebenfalls für die Bereitstellung der erforderlichen Abrechnungs- und Servicestrukturen verantwortlich. Als Konsortialpartner sind, neben der Felix Burda Stiftung als Initiator des Projekts, die AOK Bayern, der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)…
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4. Interdisziplinäre Symposium „Innovations in Oncology“ am 22. Juni 2018 in Berlin

28. Juni 2018
Veranstalter und Referenten des Symposiums: Dr. Georg Ralle, PD Dr. Thomas Illmer, Sacha Lobo, Jan Geißler, Prof. Dr. Christof von Kalle, Prof. Dr. Diana Lüftner, Dr. Johannes Bruns, Prof. Dr. Hagen Pfundner, Prof. Dr. Jürgen Wolf, Prof. Dr. Magnus v. Knebel Doeberitz (v.l.n.r) Das 4. Interdisziplinäre Symposium „Innovations in Oncology“ fand am 22. Juni 2018 in Berlin statt. Unter dem Motto „Die Neuvermessung der Onkologie“ trafen sich führende Mediziner und Gesundheitsexperten Deutschlands, um die Themen Prävention und Aufklärung, Qualität in der Früherkennung und Diagnostik,individualisierte Therapien, Big Data Konzepte sowie die Finanzierbarkeit der Krebsmedizin zu diskutieren. Veranstalter waren das Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. gemeinsam mit dem DKFZ, dem NCT Heidelberg, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und den folgenden Organisationen: Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO), Deutsche Krebsgesellschaft e.V., Felix Burda Stiftung, Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland…
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Interview: Dr. Georg Ralle über Symposium “Die Neuvermessung der Onkologie“

18. Juni 2018
Die Symposiumsreihe „Innovations in Oncology“ findet nun schon zum vierten Mal statt. Worum geht es bei der Veranstaltungsreihe und was ist das Ziel? Dr. Ralle: Die Idee der Symposiumsreihe ist, Forscher, Ärzte und Gesundheitspolitiker aus der onkologischen Wissenschaft und Forschung an einen Tisch zu holen. Wir wollten eine Plattform schaffen, um über die neusten Erkenntnisse zu Prävention, Früherkennung und Diagnostik des kolorektalen Karzinoms zu berichten. Darüber hinaus sollte auch der interdisziplinäre Austausch gestärkt und der wissenschaftliche Fortschritt gefördert werden. Das diesjährige Symposium ist eine Fortführung der Reihe und richtet den Blick vor allem auf die Versorgungslandschaft und auf die Frage, wie die neuesten Forschungsergebnisse schneller im klinischen Alltag und damit beim Patienten ankommen. Bisher fanden die Symposien immer im Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ in Heidelberg statt. Was hat Sie dazu bewogen die Veranstaltung nach Berlin zu verlegen? Dr. Ralle: Heidelberg ist…
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